Wem der folgende Text zu lang ist, der halte sich an das kleine Büchlein links. Diese Regel gilt durchgehend durch alle Kapitel. Die Büchlein fassen zu jedem Kapital das Wesentliche zusammen.

Normalerweise interessieren sich Menschen stärker für konkrete Dinge, die sie persönlich betreffen. Konkret sind mehr Menschen von spezifisch kaufmännischen Problemen betroffen, also Buchhaltung, Steuern etc., also von volkswirtschaftlichen Themen. Die konkrete Auswirkung staatlichen Handelns auf die konkrete Lebensgestaltung ist meistens abstrakt. Auf der anderen Seite haben wir in der neueren Geschichte erlebt, dass ganze Staaten aufgrund einer wenig effizienten Wirtschaftsordnung zusammengebrochen sind. Es spielt also in einem demokratischen Meinungsbildungsprozess durchaus eine Rolle, inwieweit Handlungsalternativen bewertet werden können, die Fakten und das Wissen also vorhanden ist. Allerdings kämpfen Demokratien mit einem Problem. Jede staatliche Maßnahme, Rüstungsexporte, Handelsabkommen, Änderungen der Unternehmensbesteuerung, Änderung im System der Rentenversicherung, organisatorische Änderungen im Schulsystem etc. etc. betrifft entweder nur eine kleine Gruppe oder jeden Bürger nur sehr indirekt. Das Aufwand / Nutzen Verhältnis sich mit den unterschiedlichen Themen zu befassen ist also erstmal denkbar schlecht. Der Autor geht allerdings davon aus, dass bei entsprechender Aufbereitung es möglich ist, sich in sehr kurzer Zeit ein Urteil zu bilden.


Impressum

Vorwort zu Präliminarien


Präliminarien
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Volkswirtschaft ist einfach, das ist die These, die wir hier unter anderem aus übergeordneten Gründen beweisen wollen und auch die Grundthese der Prälimarien ist einfach. Wir fassen das kurz und bündig zusammen.

Volkswirte erzielen, so sie berufstypisch arbeiten, nur einen Erfolg, wenn sie andere überzeugen. Um andere zu überzeugen, müssen im demokratischen Meinungsbildungsprozess ein paar Spielregeln geändert werden. Die Daten und Entscheidungsgrundlagen wirtschaftspolitischer Entscheidungen müssen in vollem Umfang öffentlich zugänglich sein. Die Funktion der Volkswirte besteht dann darin, der breiten Öffentlichkeit Denkmuster und Theorien zu liefern, die eine Interpretation dieser Fakten und Entscheidungrundlagen ermöglichen, bzw. sie hierin unterstützen.

Im Grunde ist das Internet der einzig Kanal, der dies leisten kann. That's all.

Studenten und Auszubildende, die lediglich an einer Prüfungsvorbereitung interessiert sind, sollten die Präliminarien besser überspringen. Prüfungsrelevantes ist dort nicht zu finden unter Umständen aber Realitätsrelevantes.

Der Autor ist nun aber tatsächlich der Meinung, dass das, was in den Präliminarien und in dem chronolgischen Teil steht, wichtig ist. Das ist auch unschwer zu verstehen.

Dies ist ein ongoing project. Wir werden uns bemühen, die Gesamtheit der Wirtschaftswissenschaften, also auch die BWL, darzustellen. Wir werden uns um eine Darstellung bemühen, die bunt, wirklichkeitsnah und "griffig" ist.

Dieses Lehrbuch richtet sich des Weiteren an drei Gruppen: die breite Öffentlichkeit, Studenten der Wirtschaftswissenschaften, Schüler / Auszubildende.

Für Studierende, die ihr Glück eigentlich im kaufmännischen Bereich suchen und zwischen Jura und VWL geschwankt haben oder deren Berufsziel eine Tätigkeit in einer "Forschungseinrichtung" ist, ist dieses Lehrbuch nur bedingt sinnvoll, die Präliminarien völlig sinnlos. Diese Studierenden können unter Umständen Nutzwert aus dem eigentlichen VWL Lehrbuch ziehen. Allerdings erhalten sie dort auch wenig prüfungsrelevantes, weil wir nicht über mehrere Seiten etwas mathematisch modellieren werden, was sich auch in drei Sätzen präziser sagen lässt. Den typischen Vertreter dieser Gruppe, Ausnahmen mag es geben, halten wir aber für belanglos. Wir wollen ihn im Grunde nicht unterstützen. Für ihn gibt es die Burschenschaften, da wird er glücklich. Hier nicht.

Muss eine Auswahl getroffen werden hinsichtlich des Stoffes, der in den Wirtschaftswissenschaften behandelt wird, dann ist das Kriterium Relevanz für die Erklärung der Realität. Auf akademisches Geschwurbel wird vollkommen verzichtet. Da halten wir es mit Ludwig Wittgenstein:

  • Was sich überhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen; und wovon man nicht reden kann, darüber muss man schweigen.

Wobei wir nur dem ersten Teil zustimmen. Wittgenstein überschätzt die Sprache.

Infos und Anmerkungen:

ES        DE

 

Das Problem der Demokratie besteht darin, dass die meisten Themen entweder nur eine kleine Gruppe betreffen oder eine große Anzahl nur sehr indirekt.

Der Anreiz, sich mit diesen Themen zu beschäftigen ist also gering.

Allerdings ist davon auszugehen, dass mit einer besseren Aufbereitung die Möglichkeiten zur Urteils- bildung vereinfacht wird.

 

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